Geschichte der Thai-Massage

Die Thai-Massage basiert auf sehr alter Tradition. Als ihr Urheber gilt der nordindische Arzt Jivakar Kumar Bhaccha, der im 5. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat. In Schriften, die seinen Namen und sein Wirken dokumentieren, wird sein Kontakt zu Buddha und dessen Mönchen bezeugt. Er wird in Thailand bis heute als „Vater der Medizin“ verehrt.
Es gibt keine Zeugnisse, nur Vermutungen, wie diese Massagetechnik nach Südostasien gelangte und wie sie praktiziert wurde. Aber seit Beginn der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts liegt uns aus Bangkok ein in Stein gemeißeltes Dokument vor, in das das bis dahin überlieferte Wissen eingeflossen ist. Auftraggeber – der König – und Aufstellung im Tempelbezirk bezeugen, welche Bedeutung der Massage in Thailand inzwischen zukam.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Überlieferungen – wiederum im Auftrag des damaligen Königs – in die moderne thailändische Sprache übersetzt. Der Name für die traditionelle Thaimassage lautet demzufolge „uralte heilsame Berührung“. Ein Name, der den Anspruch dieser nun an verschiedenen Fakultäten gelehrten Massagetechnik sehr schön beschreibt. Entsprechend wird die traditionelle Thaimassage in Thailand von Menschen jeden Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen in Anspruch genommen. Ihr guter Ruf und die kompetente Anwendung hat sie mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Sie bewährt sich als ein wirksamer Beitrag gegen die Folgen starker Alltags- und Arbeitsbeanspruchung oder für den Erhalt von Wohlbefinden.